Blair Athol | 1998 – 2017 | Old Particular
Ein ehrwürdiger Blair Athol aus dem Sherry Butt, 18 Jahre alt aus der Old Particular Serie von Douglas Laing. Das verspricht viel. Auf der Flasche ist nicht vermerkt, ob es sich um Cask Strength handelt, allerdings sprechen 298 Flaschen zusammen mit nur noch 48,4%vol. für einen ordentlichen Angels Share. Und was den Engeln mundet, sollte gut sein. Die Farbe ist dunkles Kupfer.
Glengoyne | aged 21 years​
Glengoyne 21 ist ein Luxusprodukt – das suggeriert die Verpackung, das unterstreicht der Preis. Wie bei vielen Luxusprodukten stellt sich die Frage, wird der Status durch die Qualität gerechtfertigt. Abgefüllt wird der Glengoyne 21 mit laschen 43%vol. Das ist auf jeden Fall eine Enttäuschung – insbesondere angesichts von Preisen, die inzwischen weit über 160 – 200 € liegen. Das ist Whisky, von dem ich mir allenfalls ein Sample leisten kann. Schauen wir, wie bedauerlich das ist …
Glengoyne | aged 18 years​
Ein 18jähriger Glengoyne, der in einer riesigen Kiste daher kommt, die Ralfy der Brennerei (im übertragenen Sinn …) um die Ohren gehauen hat, weil Ressourcen und Geld verschwendet werden. Geld, das besser in ein stärkeres Bottling investiert worden wäre, denn 43%vol. sind arg dünn für eine Abfüllung, die im Mitte 2022 in den meisten Shops über 120 € kostet. Der Whisky hat eine gesunde, goldene Farbe. Mal sehen, ob er Qualitäten hat, die den Preis rechtfertigen.